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Hannah, Till & Till

Veröffentlicht: 1. Oktober 2020

Hi, wie heißt ihr? Till Hontzia, Till Lewandowski und Hannah Kathmann
In welcher Stadt wohnt ihr aktuell? Till H. und Hannah in Bremen und Till L. in Schwanewede
Und wo seid ihr geboren?Till H. in Leipzig, Till L. in Schwanewede und Hannah in Bremen
Das heißt, ihr seid nur für das Studium nach Bremen gezogen?Genau
Wie alt seid ihr? Till H. ist 19 Jahre, Till L. 21 Jahre und Hannah 20 Jahre alt
DSI, DMI oder beides? Alle DSI (Till H. und Till L. an der Hochschule und Hannah an der Uni)
Seit wann seid ihr mit dem DSI fertig? Till H. befindet sich im 3. Semester, Till L. und Hannah im 5. Semester
Bei welchem Unternehmen wart ihr während des Studiums angestellt? Alle bei der abat AG
Beschreibt euch in drei Worten! Till H.: hilfsbereit, zurückhaltend und teamfähig
Till L.: freundlich, offen und hilfsbereit
Hannah: neugierig, offen und freundlich

Als ihr euch entschlossen habt zu studieren, wusstet ihr, worauf ihr euch einlasst?

Hannah: Nein nicht direkt. Ich habe mich natürlich erkundigt, aber konkret hatte ich keine Vorstellung.
Till H.: Erkundigt habe ich mich auch, aber es reicht nicht, sich die Beschreibung durchzulesen.
Hannah: Sind ja auch ein paar Seiten. (alle lachen)  Nein, im Ernst, auf der Homepage des DSI erfährt man wichtiges zum Ablauf. Ansonsten bekommt man Informationen zu den Studieninhalten auf den Webseiten der Hochschule und Uni.

Wie seid ihr denn auf den Studiengang aufmerksam geworden?

Hannah: In der Schule hatte ich Informatik und fand das ganz spannend. Außerdem kannte ich jemanden, der das DSI studiert hat und bei ihm habe ich mich dann erkundigt und mich schließlich hier beworben.
Till L.: Mein Vater arbeitet bei abat, von daher wusste ich, dass hier duale Studenten im Unternehmen sind. So bin ich darauf gekommen.
Till H.: Bei mir war es meine große Schwester, die Elektrotechnik studiert hat. Ich habe dann direkt deutschlandweit nach dualen Studiengänge gesucht und habe das DSI gefunden.

Was macht euch an eurem Studium, eurer Ausbildung und eurem Job am meisten Spaß?

Hannah: Mir macht es Spaß, im Team zu arbeiten, und ich finde es gut, dass man im dualen Studium mit der Berufsschulklasse durchs Studium geht, gemeinsam ähnliche Erfahrungen sammelt und sich austauschen kann. Es ist einfach schön, das Studium mit den gleichen Leuten zusammen zu machen.
Till H.: Ja, man hat irgendwann andere Student*innen, mit denen man in der Gruppenarbeit zurechtkommt und mit denen es gut klappt. Es ist immer ein Team vorhanden auf das man zählen kann bei der Arbeit.
Till L.: Hier im Unternehmen gefällt mir die Projektarbeit ganz besonders gut. Man bekommt gleich eine richtige Aufgabe, die man im Team erledigt. Das macht Spaß.

“Man sollte bereit sein, immer neue Sachen zu lernen, um so auf dem neusten Stand zu bleiben.” (Hannah)

Welchen Tipp würdet ihr Studienanfänger*innen des DSI geben?

Hannah: Also man muss das Ganze wirklich wollen und man muss wissen, worauf man sich einlässt. Das duale Studium zieht viel Arbeit nach sich, da man sozusagen an drei Orten gleichzeitig ist. Da kann es manchmal eben auch anstrengend werden, weil man nicht so viele Freiheiten hat, wie normale Student*innen. Das sollte man vorher wissen. Und man sollte bereit sein, immer neue Sachen zu lernen, um so auf dem neusten Stand zu bleiben.
Till H.: Ich glaube, dass man, wenn man in eine andere Stadt zieht, seine Hobbies unbedingt wieder aufgreifen sollte, um sich so sein persönliches Umfeld zu erhalten.
Till L.: Und jeder sollte sich genauestens informieren, was im Studium vorkommt, das hilft sehr.
Till H.: Vor allem sollte sich jede*r Interessierte den Unterschied zwischen einem Studium an der Hochschule und der Universität angucken. An der Hochschule hat man eher praxisnahe Informatik und an der Universität eher theoretische Informatik.
Till L.: Genau, das unterscheidet sich wirklich sehr stark.
Hannah: Stimmt, wir an der Uni haben Module, die eher theoretisch angelegt sind und ihr an der Hochschule habt eher praxisnahe Module, wie zum Beispiel das mit den Schaltkreisen, die ihr selbst zusammengebaut habt. Das haben wir eher weniger.

“Wir an der Uni haben Module, die eher theoretisch angelegt sind und ihr an der Hochschule habt eher praxisnahe Module.” (Hannah)

Was gefällt euch besonders gut in oder an Bremen?

Till H.: Die Frage ist, nutzt man die Möglichkeiten, die Bremen bietet?! (lacht)
Hannah: Ich finde Bremen schön. Die Straßenbahnanbindung der BSAG ist ziemlich gut, man kommt überall hin. Berlin zum Beispiel wäre viel zu groß für mich. Ich mag so große Städte nicht so gerne und Bremen ist schön klein und hat tolle Einkaufsmöglichkeiten und nette Ecken.
Till L.: Genau, man kommt mit der Straßenbahn und dem Auto überall schnell hin.
Hannah: Man kann aber auch sehr gut ohne Auto unterwegs sein. (lacht)
Till L.: Ja, wenn man in Bremen wohnt und nicht von außerhalb kommt.
Till H.: Ich vergleiche es immer mit Leipzig als Großstadt, deshalb bemerke ich solche Dinge wie die Straßenbahn nicht unbedingt. Mir gefällt gut, dass Bremen einen Dorfcharakter hat, es aber trotzdem eine Stadt ist, vor allem, weil man wirklich überall schnell hinkommt. (lacht)

Welche Bremer Food Location könnt ihr wärmstens empfehlen?

Till H.: Gibt es im Viertel nicht diesen einen Laden, wo es so gute Rollos gibt? Ich weiß gar nicht mehr, wie der heißt. (überlegt)  Ach doch, Tandour!
Hannah: Mir fällt spontan CKT ein, der Pommes-Laden in der Obernstraße.
Till H.: Ja und die kriegen jetzt sogar eine zweite Filiale.
Hannah: Ich koche gerne, deshalb esse ich meistens zuhause. Ich war zum Beispiel noch nie im El Mundo in der Überseestadt, aber das soll sehr gut sein.
Till H.: Ja, aber das ist auch immer sehr voll.

Was ist neben den sozialen Netzwerken eure meist genutzte App auf dem Handy?

Hannah: Die Mensa-Plan App.
Till H.: Die benutze ich auch oft. Es könnte aber auch irgendein Spiel sein oder Radio.
Hannah: Stimmt, Spotify.

“Mein Traum-Smartphone? Mit dem könnte man Projektionen machen.” (Till H.)

Welche Funktion hätte euer Traum-Smartphone?

Till H.: Dass man Projektionen mit dem Handy machen kann.
Hannah: So in der Art wie ein Beamer?
Till H.: Nein, eher zum Kommunizieren via Hologramm. (Zustimmendes Nicken der andern beiden)

Andrea, Dana & Robert

Veröffentlicht: 9. Juli 2020

Hi, wie heißt ihr? Dana Jenett (im Bild rechts), Andrea Salzwedel und Robert Lucke
In welcher Stadt wohnt ihr aktuell? Robert und Andrea in Bremen und Dana in Erfurt
Und wo seid ihr geboren?Dana in Erfurt, Andrea in Bremen und Robert in Wernigerode
Das heißt, ihr seid nur für das Studium nach Bremen gezogen?Zustimmendes Nicken bei Dana und Robert
Wie alt seid ihr? Robert und Andrea sind 30 Jahre und Dana ist 29 Jahre 
DSI, DMI oder beides? Alle drei DSI, den DMI gibt es erst seit 2013
Seit wann seid ihr mit dem DSI fertig? Dana ist seit 2013 fertig, Andrea seit 2010 und Robert seit 2011.
Bei welchem Unternehmen wart ihr während des Studiums angestellt? Alle drei bei der abat AG
Beschreibt euch in drei Worten! Dana: überlegt, analytisch und kreativ
Andrea: organisiert, zurückhaltend und nicht 30 (lacht)
Robert: ehrgeizig, zielstrebig und direkt

Warum habt ihr euch für einen dualen Studiengang entschieden?

Andrea: Zwei Fliegen mit einer Klatsche.
Dana: Ja stimmt, das war doch damals der Werbeslogan oder nicht?
Andrea: Wirklich?
(alle lachen)
Andrea: Du kannst dir die Praxis und Theorie in einer kurzen Zeit aneignen, gerade weil du parallel direkt in einem Unternehmen arbeitest und so die Chance hast, in Projekten mitzuarbeiten. Es fällt einem am Ende auch viel leichter, ins wirkliche Berufsleben überzugehen, man hat dadurch einen fließenden Übergang.
Dana: Ja und auch das Finanzielle ist ein Punkt. Viele müssen oder wollen vermutlich sowieso während des Studiums nebenbei arbeiten und so ist man automatisch in der Branche tätig, in der man später auch eine Anstellung anstrebt.
Robert: Genau, das ist ein ganz wichtiger Punkt. In unserem Studium haben viele als Kellner o.ä. gearbeitet, aber das bringt dir nichts, wenn du Informatik studierst und im Anschluss versuchst, in der Branche auch Fuß zu fassen. Du lernst beim Kellnern nichts für den späteren Beruf. Bei mir ist es auch so, dass ich eher jemand bin, der nicht so gerne gelangweilt hinter einer Schulbank sitzt, ich brauche auch Praxis. Ich verbinde gerne das Gelernte mit der Praxis, so bleibt das dann bei mir auch besser hängen.

“Viele wollen sowieso während des Studiums nebenbei arbeiten, so ist man automatisch in der Branche tätig, in der man später auch eine Anstellung anstrebt.” (Dana)

Was waren eure Befürchtungen an eure Studenten-Zeit?

Dana: Meine Befürchtung war, dass es vielleicht zu viel Arbeitsaufwand wird.
Andrea: Also es erfordert auf jeden Fall Disziplin. Im Sommer war es fast schon gemein, wenn deine Kommiliton*innen an den Werdersee gegangen sind und man selbst dann ins Unternehmen musste, weil man dort auch gewisse Aufgaben übernommen hat und somit Pflichten eingegangen ist. Aber es ist kein Nachteil, man muss sich dessen halt bewusst sein, wenn man sich dafür entscheidet.
Robert: Ich habe das gewusst und mir war das klar. Natürlich ist es manchmal irgendwie traurig, wenn alle losziehen und man selbst nicht. Befürchtungen hatte ich aber gar nicht. Tatsächlich gab es zu dem Zeitpunkt, an dem ich mit dem DSI angefangen habe, keine anderen dualen Studiengänge in der Richtung. Andrea hat angefangen und war die Erste. Als ich mich beworben hatte, war sie erst einen Monat da. Da gab es noch kein Feedback von ihr.
Andrea: Ja, da konnte ich dich noch nicht warnen. (lacht)

Und eure Erwartungen, haben die sich erfüllt?

Robert: Meine Erwartungen waren ganz klar, dass man hier Praxis und Theorie miteinander verbinden kann. Das man sich ins Unternehmen integriert und ein bisschen mehr von der Arbeitswelt kennenlernt. Das klappt, glaube ich, ziemlich gut.
Andrea: Gerade im Projektgeschäft haben wir immer die Möglichkeit, kleinere Aufgaben zu bearbeiten oder welche, die man – egal ob Beratung oder Entwicklung – dann zur Not schnell jemandem übergeben kann. Auf diesem Weg wird man super schnell integriert.

Wohnt ihr in einer WG oder allein oder ganz anders? Wie lief die Wohnungssuche?

Robert: Am Anfang habe ich für ein halbes Jahr in einer WG gewohnt, aber die WG-Suche ist immer schwierig. Man geht oft zu so einer Art “WG Castingshow” und am besten mit drei Mitbewerber*innen gleichzeitig. Da macht man sich einmal seelisch nackig vor den Leuten und entweder man wird genommen oder nicht. Die WG, in der ich dann am Ende gelandet bin, war ziemlich angenehm. Mit denen war ich vorher kurz Kaffee trinken und dann hatte sich das erledigt. Aber wenn man um die Zwanzig ist und verzweifelt nach einer Wohnung sucht, nimmt man auch alles, was man kriegen kann.
Dana: Solang es nicht allzu komisch ist. (lacht)
Andrea: Bei mir war es ziemlich langweilig, weil ich noch bei Mama und Papa gewohnt habe.
Dana: Also ich habe das Studium mit meiner Schwester zusammen angefangen, von daher haben wir zusammen eine WG aufgemacht.

Was ist euer liebstes Thema beim Mittagsplausch?

Dana: Die neuen Handys würde ich jetzt spontan sagen.
Robert: Kommt immer so ein bisschen darauf an, was gerade neu ist. Diese Woche sind es die neuen Telefone, nächste Woche sind es vielleicht die neuen Autos. Es ist auch immer abhängig davon, mit wem man spricht. Mit Andrea spreche ich auch mal über private Angelegenheiten, da wir uns schon seit zehn Jahren kennen. Dana und ich sind die Personalvorgesetzten der aktuellen Azudenten, da haben wir auch genug zu bereden (lacht).
Andrea: Natürlich nur Gutes.

“Wenn du ein duales Studium machen willst, dann musst du einfach ein bisschen Schneid mitbringen.” (Robert)

Was würdet ihr einem Neuling für seinen/ihren ersten Tag in eurem Unternehmen empfehlen?

Dana: Interesse und Neugierde mitbringen.
Andrea: Offenheit und am besten nicht im Anzug kommen. (lacht)
Robert: Ehrgeiz, das ist, glaube ich, das Wichtigste. Wir achten momentan auch vermehrt darauf, dass Leute das duale Studium nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass sich aktuell jede*r auf ein duales Studium bewirbt. Das ist aber halt einfach nicht für jeden etwas und das ist auch ok. Jede*r muss es in seiner/ihrer Zeit schaffen. Wenn du ein duales Studium machen willst, dann musst du einfach ein bisschen Schneid mitbringen.

Muss man von Grund auf ein Informatikfreak sein oder kann man ohne großes Vorwissen das DSI bewältigen?

Dana: Also ich konnte nicht programmieren, als ich hierher gekommen bin, aber das wird auch nicht vorausgesetzt. Klar, ein Grundwissen sollte sicherlich vorhanden sein und ein gewisses Interesse ist nicht verkehrt. Aber ansonsten kommt es doch auf die Person selbst an – lernen kann man im Prinzip alles.
Robert: Es wird nicht erwartet, dass jemand programmieren kann. Bei abat zum Beispiel programmieren wir auch Dinge, die man in der echten Welt sowieso nicht programmiert. Das ist ziemlich proprietär hier. Unterm Strich ist ein ehrlich erkennbares Interesse an der Informatik gefragt, würde ich sagen.

Welches Bremer Viertel gefällt euch am besten und wieso?

Robert: (schreit) Barkhof! (Alle lachen) Habe ich jetzt schon gewonnen?
Andrea: Zum Wohnen finde ich Woltmershausen klasse.
Robert: Kommt darauf an, was du von der Stadt erwartest oder?
Andrea: Anbindung.
Robert: Hatte ich im Barkhof auch.
Andrea: Und ansonsten würde ich die Innenstadt nennen, da ist alles so schön nah dran. Oder die Schlachte.
Robert: Ja Innenstadt. (macht ein Handzeichen, das viel Geld ausdrücken soll)
Andrea: Ja nicht zum Wohnen. Woltmershausen ist günstig zum Wohnen und hat eine gute Anbindung.
Robert: Barkhof ist der vorderste Teil von Schwachhausen und voller alter Bremer Kaufmannshäuser, ich liebe es da. Es ist da ganz heimelig, aber trotzdem groß und stadtnah.
Dana: Also ich würde sagen Sebaldsbrück, da habe ich gewohnt. Es war wirklich schön dort und sehr ruhig.
Robert: Ich habe auch mal in Sebaldsbrück gewohnt. Ich fand es richtig scheiße. (lacht)
Dana: Ich habe ja direkt hinterm Werk gewohnt, das war schon schön dort.
Robert: Wie gesagt, es hängt davon ab, was man von der Stadt erwartet. Man kann in Bremen ruhig wohnen und auch laut wohnen. Es ist für jeden etwas dabei.

Welche drei Dinge würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

Andrea: Meine beiden Katzen auf jeden Fall.
Dana: Ja meine Katzen nehme ich glaube ich auch mit.
Robert: Dann nehmt noch eine Tüte Katzenfutter mit, aber ich möchte dann gerne auf eine andere Insel. (alle lachen)
Dana: Ab vier wird es komisch, drei Katzen sind noch ok.
Andrea: Ich würde noch meine Handarbeitssachen mitnehmen, damit einem nicht langweilig wird.
Robert: Ich nehme eine Staffelei mit und das dazugehörige Equipment.
Andrea: Ich nehme noch ein Brettspiel mit auf unsere Insel.
Robert: Dann nehme ich noch ein zweites Brettspiel mit, das anders ist als deins, damit wir Abwechslung haben und zur Not ein Spiel, das man auch alleine spielen kann.
Dana: Falls wir mal streiten.
Robert: Eben. Hatte ich noch eine Sache übrig? Ah, eine Gitarre!
Dana: Dann würde ich auch eher mein Zeichenzeug mitnehmen, also einen Block und einen Stift.

Wieso ausgerechnet diese Dinge?

Andrea: Das eine, damit einem nicht langweilig wird und das andere, die Katzen, weil man einfach nicht mehr ohne kann, die gehören inzwischen dazu. Ob Eltern bei dieser Frage wohl ihre Kinder mitnehmen würden?
Robert: Die darfst du doch nicht mitnehmen. Dort bist du allein.

Nikolas

Veröffentlicht:

Hi, wie heißt Du?Nikolas Schreck
In welcher Stadt wohnst Du aktuell? Bremen
Und wo bist Du geboren? In Oer-Erkenschwick bei Marl 
Das heißt, Du bist nur für Dein Studium nach Bremen gezogen?Richtig
Wie alt bist Du? 23 Jahre
DSI, DMI oder beides? DSI und zurzeit DMI
In welchem Semester befindest Du Dich? 1. Semester
Bei welchem Unternehmen bist Du angestellt? Bei der Commerzbank AG
Beschreibe Dich in drei Worten! Perfektionistisch, chaotisch und engagiert

Welchen Berufswunsch hattest Du, als Du ein Kind warst?

Ui, da muss ich kurz drüber nachdenken. Ich glaube das, was viele als kleines Kind werden wollten: Feuerwehrmann. Gewandelt hat sich das in der Pubertät, da habe ich gemerkt, dass ich ganz gut programmieren kann. Da dachte ich mir dann, ich würde nicht meiner Berufung folgen, wenn ich Feuerwehrmann werde. (lacht)

Wie bist Du zum DSI gekommen?

Über die Internetsuche bin ich auf der schönen DSI-Webseite gelandet. Ich habe mich dann bei allen dort gelisteten Firmen beworben, ich glaube, tatsächlich bei allen. Das waren damals (Anm.d.Red.: 2013) aber auch weniger, als es heute sind. Und so bin ich hier gelandet. 

Wolltest Du das die ganze Zeit machen? Also war dieser duale Studiengang Dein Wunsch?

Ich wusste, dass ich Informatik machen will. Aber eigentlich wollte ich nie von Zuhause weg, also aus dem Ruhrgebiet. Aber irgendwie ist es dann doch dazu gekommen.

Bestimmt, weil sich der DSI-Studiengang so interessant angehört hat oooder?

Ich fand die Kombination aus Bremen als Stadt und der Commerzbank als Firma interessant und auch, wie der Studiengang aufgebaut ist. Bei der FOM Hochschule zum Beispiel wurde das Studium so angeboten, dass man immer freitagabends und samstagmorgens Uni hat. Das habe ich mir überlegt, aber vier Jahre lang jeden Freitagabend und Samstagmorgen Uni, das wäre nichts für mich. Die Kombination beim DSI finde ich viel besser.

“Informatik hat so eine Art Magie nach außen.”

Was fasziniert Dich an der Informatik?

Ich finde Informatik hat so eine Art Magie nach außen. Man macht Sachen, die kein anderer Mensch kapiert, und es ist beliebig komplex und tiefgehend. Irgendwie finde ich das faszinierend.

Gibt es einen bestimmten Bereich, der Dich besonders interessiert?

Meine persönliche Entwicklung bringt mich immer weiter weg von der klassischen Informatik, weil ich dabei eher Richtung Management und Personalführung tendiere. Das berührt die klassische Informatik eigentlich gar nicht mehr. 

Das heißt, dass man nicht immer zwangsläufig im klassischen Bereich bleibt?

Die meisten Student*innen des Bachelors oder Masters in Informatik landen in der Projekt-, Personal- oder Geschäftsführung, weil man als einfache*r Software-Entwickler*in schlicht zu teuer ist. 

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

Soll ich jetzt Antworten der Feierabend? (lacht) Was ganz cool ist, ist der Kundenkontakt, weil wir bei uns eben nicht den klassischen Kundenkontakt haben. Wir arbeiten und entwickeln Software ja nur für die Commerzbank. Unser Kunde ist also immer eine Abteilung der Bank, die jeweils ihren Kunden verwaltet, wir müssen also nichts am freien Markt verkaufen. Und das organisatorische, strukturierte Denken gefällt mir. Man baut ein Projekt von Anfang an mit auf und muss alles planen und beachten. Das ist das, was mir wirklich Spaß macht.