Kontakt

Für Fragen und Informationen:
info@dualermasterinformatik.de

mehr →

Daniel

Veröffentlicht: 27. September 2020

Hi, wie heißt Du?Daniel Langerenken
In welcher Stadt wohnst Du aktuell? San Francisco, USA
Und wo bist Du geboren? Oldenburg, Niedersachsen
Das heißt, Du bist nur für Dein Studium nach Bremen gezogen?Ja. Mein Arbeitgeber hat mir ausdrücklich empfohlen, für das Studium nach Bremen zu ziehen. Das war im Nachhinein auch definitiv die beste Entscheidung.
Wie alt bist Du? 26 Jahre
DSI, DMI oder beides? DSI
In welchem Semester befindest Du Dich? Ich habe vor wenigen Monaten meinen Master in Software Engineering abgeschlossen. Mein Duales Studium Informatik in Bremen habe ich nach 6 Semestern im Juli 2013 abgeschlossen.
Bei welchem Unternehmen bist Du angestellt? HEC GmbH
Beschreibe Dich in drei Worten! Wanderlustig, Klassenclown und Glückspilz

Was war früher Dein Lieblingsschulfach?

Um ehrlich zu sein: Sport, gefolgt von Mathematik, denn Informatik wurde nicht angeboten.

“Die Entscheidung, was ich studieren werde, habe ich wohl mit meinem ersten selbst zusammengebauten Computer gefällt. Da war ich 14 Jahre alt”

Hat sich dies auf die Wahl Deines Studiums ausgewirkt?

Nein. Die Entscheidung, was ich studieren werde, habe ich wohl mit meinem ersten selbst zusammengebauten Computer gefällt. Da war ich 14 Jahre alt.

Was hat Dich von allem am meisten am dualen Studium überrascht?

Am meisten überrascht hat mich die Nähe zu den Professor*innen und Lektor*innen an der Universität, zu denen ich teilweise immer noch in Kontakt stehe!

Welchen Tipp hast Du für Studienanfänger*innen für die Kombination von Berufsalltag, Uni und Berufsschule?

Ich empfehle es, nach Bremen zu ziehen. Der Stress ist gerade zu Beginn des dualen Studiums sehr hoch. Pendeln macht das ganze deutlich schwieriger. Außerdem ist es einfacher, mit Studienkollegen den Tag am Abend ausklingen zu lassen, und es ist schlicht ein ganz neues Gefühl, nicht mehr zu Hause zu wohnen.

Welche mathematische Formel lässt Dich nicht mehr los?

In meiner ersten Matheprüfung habe ich eine Aufgabe lösen müssen und habe die Worte „Diophantische Gleichung“ in den Raum geworfen – die habe ich am Vortag im Internet gelesen was den Professor sehr beeindruckt hat. (lacht)

Was vermisst Du wenn Du an Bremen zurückdenkst?

Meine Freunde, die ich während des Studiums kennengelernt habe und mit denen ich täglich gescherzt habe.

Hast Du damals in einer WG oder allein gewohnt?

In den ersten zwei Jahren habe ich mit einer Schulfreundin in einer WG gewohnt. Für das dritte Jahr bin ich in eine WG mit zwei Mitbewohnerinnen gezogen.

“Ich wünschte, ich könnte alle Sprachen sprechen.”

Wenn Du drei Wünsche frei hättest, welche wären das?

Ich wünschte, ich könnte alle Sprachen sprechen, keine Programmiersprachen, aber zum Beispiel Spanisch, Französisch, Italienisch und so weiter oder Reisen bis zum Ende des Lebens, ohne sich Gedanken über die Kosten machen zu müssen. Zeitreisen wäre auch noch ein Wunsch. (lacht)

Marcel & Thomas

Veröffentlicht: 1. Oktober 2020

Hi, wie heißt ihr? Marcel Schäfer (rechts im Bild) und Thomas Warkentin
In welcher Stadt wohnt ihr aktuell? Beide in Bremen
Und wo seid ihr geboren?Marcel in Düsseldorf und Thomas in Bremerhaven
Das heißt, ihr seid nur für das Studium nach Bremen gezogen?Genau
Wie alt seid ihr? Marcel ist 23 Jahre und Thomas 21 Jahre alt
DSI, DMI oder beides? Beide DSI an der Hochschule
Seit wann seid ihr mit dem DSI fertig? Beide im 7. Semester
Bei welchem Unternehmen wart ihr während des Studiums angestellt? Beide bei der abat AG
Beschreibt euch in drei Worten! Marcel: sportlich, kommunikativ und freundlich
Thomas: groß (lacht), humorvoll und freundlich

Wie sieht euer üblicher Start in den Tag aus?

Marcel: Ich zwinge mich morgens erst einmal aufzustehen, dann mache ich mich fertig und danach frühstücke ich. Und je nachdem: Entweder fahre ich dann mit dem Auto zur Arbeit oder mit dem Zug in die Hochschule.
Thomas: Ich stehe, wenn ich zur Arbeit muss, theoretisch um 8:00 Uhr auf. Meist wird es aber 8:30 Uhr, denn ich brauche zur Arbeit lediglich zehn Minuten. Ich frühstücke immer auf der Arbeit und mache mich deshalb nur schnell fertig. Zur Hochschule brauche ich etwas länger, eine halbe Stunde zirka, also je nachdem wann es losgeht, stehe ich früher auf.

Was interessiert euch am meisten aus dem Themengebiet der Informatik?

Marcel: Mich persönlich interessiert am meisten die Entwicklung in der Informatik in Bezug auf die Programmiersprachen, wobei wir durch das technische Studium auch einen großen Technikanteil haben.
Thomas: Da muss ich Marcel zustimmen. Wir sind beide auch Entwickler und das gefällt mir, das wollt ich schon immer machen, deshalb würd ich auch die Entwicklung sagen.

Welche Studiengänge oder Ausbildungen standen für euch noch zur Wahl?

Marcel: Ich war ziemlich festgelegt auf Informatik. Aber es gab ja verschiedene Studiengänge zur Auswahl, zum Beispiel Wirtschaftsinformatik, Medieninformatik oder Technische Informatik. Mich hätte grundsätzlich auch Medieninformatik interessiert, aber ich wollte später beruflich keine Spiele entwickeln oder sowas in der Richtung machen, deshalb hab ich mich doch für diesen Studiengang entschieden.
Thomas: Ich wollte schon seit dem ich ein kleiner Junge war etwas mit Computern machen. Während des Abiturs hatte ich Informatik als Leistungskurs belegt und da hat sich dann noch mehr herauskristallisiert, dass ich Informatik studieren will. Eine Ausbildung allein kam für mich nicht infrage. Ich wollt schon immer studieren und da ist das duale Studium ja perfekt.

Thomas, bei Dir konnte man Informatik als Leistungskurs belegen?

Thomas: Ja in Bremerhaven in der Oberstufe des Schulzentrums Carl von Ossietzyk.
Marcel: Ich konnte Informatik leider nur als Grundkurs in der Schule belegen, sonst hätte ich damals auch den Leistungskurs gewählt.

“Der Vorteil am dualen Studium ist, dass man schon in seinem Beruf arbeitet und Geld verdient.” (Thomas)

Seid ihr mit eurer Studienwahl zufrieden?

Marcel: Am Anfang standen relativ viele Mathemodule auf dem Plan, insgesamt gibt es drei davon während des Studiums und ich war nie so der Mathematikfan. Inzwischen bin ich im siebten Semester, in dem wir auch viele Wahlpflichtmodule haben und wo man sich viel aussuchen kann, das gefällt mir. Jetzt, wo ich die anstrengenden Module hinter mir habe, bin ich sehr zufrieden mit dem Studium. (lacht)
Thomas: Ich bin auch sehr zufrieden mit meiner Entscheidung, vor allem, weil ich Praxis und Theorie verbinden kann, das haben andere Studenten nicht. Und der Vorteil ist, dass man schon in seinem Beruf arbeitet und Geld verdient. Ansonsten könnte ich es mir zum Beispiel nicht leisten, in Bremen zu wohnen. Es ist einfach eine super Möglichkeit.

Welchen Tipp würdet ihr Studienanfänger*innen des DSI geben?

Thomas: Also man muss motiviert sein und Spaß an der Arbeit haben. Wenn man keinen Spaß dabei hat, dann bringt es auch nichts, sich zur Uni oder zur Arbeit zu schleppen. Ich glaube, wenn die Uni und der Beruf Spaß machen, dann ist man automatisch motiviert.
Marcel: Ich würde den Tipp geben, dass man verstärkt in die Kommunikation mit Kommiliton*innen treten sollte und zum Beispiel Rücksprache zu anstehenden Aufgaben oder so hält, denn dann vergisst man wichtige Daten nicht. Man bekommt so auch verschiedene Perspektiven.
Thomas: Ja stimmt. Oder man fragt ältere Kommiliton*innen, denn die hatten die Module meistens schon und können helfen. Das ist im dualen Studium sehr gut, da es im Betrieb ja mehrere Jahrgänge von Student*innen gibt, die sich dann gut gegenseitig helfen können.

“Das längste Fachwort aus dem Studium? Operationsverstärkungsschaltung.” (Marcel)

Nennt das längste Fachwort, das ihr aus eurem Studium kennt?

Marcel: Operationsverstärkungsschaltung.
Thomas: Klingt gut.

Gibt es einen Informatiker-Hot-Spot in Bremen, von dem man wissen müsste?

Marcel: Also da fällt mir spontan der Kaminabend* ein (lacht). Das ist ehrlich ein tolles Event, bei dem man auch mal mit seinen Kommiliton*innen von der Uni zusammenkommt. Wir sind ja von der Hochschule, und beim Kaminabend trifft man auch Studierende von der Uni und kann sich darüber austauschen, wie die ihr duales Studium erleben oder sich in ihrer Firma fühlen.
Thomas: Genau, oder was es generell so für Unterschiede zwischen Uni und Hochschule gibt.
Marcel: Gesprächsstoff hat man auf jeden Fall immer, wenn man dasselbe studiert.

*der Kaminabend wird von der DSI-Agentur organisiert und findet einmal jährlich (meistens im April oder Mai) für die mittleren Jahrgänge im Rahmen des DSI-Studiums statt.

Welche Veranstaltung in Bremen sollte niemand verpassen?

Thomas: Es gibt jetzt keine direkte Veranstaltung, die ich nennen kann, aber ins Viertel kann man gut gehen, da ist immer was los.
Marcel: Ja, das Viertel ist wirklich beliebt bei den Student*innen, weil es dort viele Kneipen gibt, die man so nicht in der Innenstadt findet.
Thomas: Oder die Uni-Nacht – das ist auch ein super Event, um Leute kennenzulernen wenn man neu in Bremen ist.
Marcel: Und die Hochschule veranstaltet auch ab und zu Events.

Hannah, Till & Till

Veröffentlicht:

Hi, wie heißt ihr? Till Hontzia, Till Lewandowski und Hannah Kathmann
In welcher Stadt wohnt ihr aktuell? Till H. und Hannah in Bremen und Till L. in Schwanewede
Und wo seid ihr geboren?Till H. in Leipzig, Till L. in Schwanewede und Hannah in Bremen
Das heißt, ihr seid nur für das Studium nach Bremen gezogen?Genau
Wie alt seid ihr? Till H. ist 19 Jahre, Till L. 21 Jahre und Hannah 20 Jahre alt
DSI, DMI oder beides? Alle DSI (Till H. und Till L. an der Hochschule und Hannah an der Uni)
Seit wann seid ihr mit dem DSI fertig? Till H. befindet sich im 3. Semester, Till L. und Hannah im 5. Semester
Bei welchem Unternehmen wart ihr während des Studiums angestellt? Alle bei der abat AG
Beschreibt euch in drei Worten! Till H.: hilfsbereit, zurückhaltend und teamfähig
Till L.: freundlich, offen und hilfsbereit
Hannah: neugierig, offen und freundlich

Als ihr euch entschlossen habt zu studieren, wusstet ihr, worauf ihr euch einlasst?

Hannah: Nein nicht direkt. Ich habe mich natürlich erkundigt, aber konkret hatte ich keine Vorstellung.
Till H.: Erkundigt habe ich mich auch, aber es reicht nicht, sich die Beschreibung durchzulesen.
Hannah: Sind ja auch ein paar Seiten. (alle lachen)  Nein, im Ernst, auf der Homepage des DSI erfährt man wichtiges zum Ablauf. Ansonsten bekommt man Informationen zu den Studieninhalten auf den Webseiten der Hochschule und Uni.

Wie seid ihr denn auf den Studiengang aufmerksam geworden?

Hannah: In der Schule hatte ich Informatik und fand das ganz spannend. Außerdem kannte ich jemanden, der das DSI studiert hat und bei ihm habe ich mich dann erkundigt und mich schließlich hier beworben.
Till L.: Mein Vater arbeitet bei abat, von daher wusste ich, dass hier duale Studenten im Unternehmen sind. So bin ich darauf gekommen.
Till H.: Bei mir war es meine große Schwester, die Elektrotechnik studiert hat. Ich habe dann direkt deutschlandweit nach dualen Studiengänge gesucht und habe das DSI gefunden.

Was macht euch an eurem Studium, eurer Ausbildung und eurem Job am meisten Spaß?

Hannah: Mir macht es Spaß, im Team zu arbeiten, und ich finde es gut, dass man im dualen Studium mit der Berufsschulklasse durchs Studium geht, gemeinsam ähnliche Erfahrungen sammelt und sich austauschen kann. Es ist einfach schön, das Studium mit den gleichen Leuten zusammen zu machen.
Till H.: Ja, man hat irgendwann andere Student*innen, mit denen man in der Gruppenarbeit zurechtkommt und mit denen es gut klappt. Es ist immer ein Team vorhanden auf das man zählen kann bei der Arbeit.
Till L.: Hier im Unternehmen gefällt mir die Projektarbeit ganz besonders gut. Man bekommt gleich eine richtige Aufgabe, die man im Team erledigt. Das macht Spaß.

“Man sollte bereit sein, immer neue Sachen zu lernen, um so auf dem neusten Stand zu bleiben.” (Hannah)

Welchen Tipp würdet ihr Studienanfänger*innen des DSI geben?

Hannah: Also man muss das Ganze wirklich wollen und man muss wissen, worauf man sich einlässt. Das duale Studium zieht viel Arbeit nach sich, da man sozusagen an drei Orten gleichzeitig ist. Da kann es manchmal eben auch anstrengend werden, weil man nicht so viele Freiheiten hat, wie normale Student*innen. Das sollte man vorher wissen. Und man sollte bereit sein, immer neue Sachen zu lernen, um so auf dem neusten Stand zu bleiben.
Till H.: Ich glaube, dass man, wenn man in eine andere Stadt zieht, seine Hobbies unbedingt wieder aufgreifen sollte, um sich so sein persönliches Umfeld zu erhalten.
Till L.: Und jeder sollte sich genauestens informieren, was im Studium vorkommt, das hilft sehr.
Till H.: Vor allem sollte sich jede*r Interessierte den Unterschied zwischen einem Studium an der Hochschule und der Universität angucken. An der Hochschule hat man eher praxisnahe Informatik und an der Universität eher theoretische Informatik.
Till L.: Genau, das unterscheidet sich wirklich sehr stark.
Hannah: Stimmt, wir an der Uni haben Module, die eher theoretisch angelegt sind und ihr an der Hochschule habt eher praxisnahe Module, wie zum Beispiel das mit den Schaltkreisen, die ihr selbst zusammengebaut habt. Das haben wir eher weniger.

“Wir an der Uni haben Module, die eher theoretisch angelegt sind und ihr an der Hochschule habt eher praxisnahe Module.” (Hannah)

Was gefällt euch besonders gut in oder an Bremen?

Till H.: Die Frage ist, nutzt man die Möglichkeiten, die Bremen bietet?! (lacht)
Hannah: Ich finde Bremen schön. Die Straßenbahnanbindung der BSAG ist ziemlich gut, man kommt überall hin. Berlin zum Beispiel wäre viel zu groß für mich. Ich mag so große Städte nicht so gerne und Bremen ist schön klein und hat tolle Einkaufsmöglichkeiten und nette Ecken.
Till L.: Genau, man kommt mit der Straßenbahn und dem Auto überall schnell hin.
Hannah: Man kann aber auch sehr gut ohne Auto unterwegs sein. (lacht)
Till L.: Ja, wenn man in Bremen wohnt und nicht von außerhalb kommt.
Till H.: Ich vergleiche es immer mit Leipzig als Großstadt, deshalb bemerke ich solche Dinge wie die Straßenbahn nicht unbedingt. Mir gefällt gut, dass Bremen einen Dorfcharakter hat, es aber trotzdem eine Stadt ist, vor allem, weil man wirklich überall schnell hinkommt. (lacht)

Welche Bremer Food Location könnt ihr wärmstens empfehlen?

Till H.: Gibt es im Viertel nicht diesen einen Laden, wo es so gute Rollos gibt? Ich weiß gar nicht mehr, wie der heißt. (überlegt)  Ach doch, Tandour!
Hannah: Mir fällt spontan CKT ein, der Pommes-Laden in der Obernstraße.
Till H.: Ja und die kriegen jetzt sogar eine zweite Filiale.
Hannah: Ich koche gerne, deshalb esse ich meistens zuhause. Ich war zum Beispiel noch nie im El Mundo in der Überseestadt, aber das soll sehr gut sein.
Till H.: Ja, aber das ist auch immer sehr voll.

Was ist neben den sozialen Netzwerken eure meist genutzte App auf dem Handy?

Hannah: Die Mensa-Plan App.
Till H.: Die benutze ich auch oft. Es könnte aber auch irgendein Spiel sein oder Radio.
Hannah: Stimmt, Spotify.

“Mein Traum-Smartphone? Mit dem könnte man Projektionen machen.” (Till H.)

Welche Funktion hätte euer Traum-Smartphone?

Till H.: Dass man Projektionen mit dem Handy machen kann.
Hannah: So in der Art wie ein Beamer?
Till H.: Nein, eher zum Kommunizieren via Hologramm. (Zustimmendes Nicken der andern beiden)

Andrea, Dana & Robert

Veröffentlicht: 9. Juli 2020

Hi, wie heißt ihr? Dana Jenett (im Bild rechts), Andrea Salzwedel und Robert Lucke
In welcher Stadt wohnt ihr aktuell? Robert und Andrea in Bremen und Dana in Erfurt
Und wo seid ihr geboren?Dana in Erfurt, Andrea in Bremen und Robert in Wernigerode
Das heißt, ihr seid nur für das Studium nach Bremen gezogen?Zustimmendes Nicken bei Dana und Robert
Wie alt seid ihr? Robert und Andrea sind 30 Jahre und Dana ist 29 Jahre 
DSI, DMI oder beides? Alle drei DSI, den DMI gibt es erst seit 2013
Seit wann seid ihr mit dem DSI fertig? Dana ist seit 2013 fertig, Andrea seit 2010 und Robert seit 2011.
Bei welchem Unternehmen wart ihr während des Studiums angestellt? Alle drei bei der abat AG
Beschreibt euch in drei Worten! Dana: überlegt, analytisch und kreativ
Andrea: organisiert, zurückhaltend und nicht 30 (lacht)
Robert: ehrgeizig, zielstrebig und direkt

Warum habt ihr euch für einen dualen Studiengang entschieden?

Andrea: Zwei Fliegen mit einer Klatsche.
Dana: Ja stimmt, das war doch damals der Werbeslogan oder nicht?
Andrea: Wirklich?
(alle lachen)
Andrea: Du kannst dir die Praxis und Theorie in einer kurzen Zeit aneignen, gerade weil du parallel direkt in einem Unternehmen arbeitest und so die Chance hast, in Projekten mitzuarbeiten. Es fällt einem am Ende auch viel leichter, ins wirkliche Berufsleben überzugehen, man hat dadurch einen fließenden Übergang.
Dana: Ja und auch das Finanzielle ist ein Punkt. Viele müssen oder wollen vermutlich sowieso während des Studiums nebenbei arbeiten und so ist man automatisch in der Branche tätig, in der man später auch eine Anstellung anstrebt.
Robert: Genau, das ist ein ganz wichtiger Punkt. In unserem Studium haben viele als Kellner o.ä. gearbeitet, aber das bringt dir nichts, wenn du Informatik studierst und im Anschluss versuchst, in der Branche auch Fuß zu fassen. Du lernst beim Kellnern nichts für den späteren Beruf. Bei mir ist es auch so, dass ich eher jemand bin, der nicht so gerne gelangweilt hinter einer Schulbank sitzt, ich brauche auch Praxis. Ich verbinde gerne das Gelernte mit der Praxis, so bleibt das dann bei mir auch besser hängen.

“Viele wollen sowieso während des Studiums nebenbei arbeiten, so ist man automatisch in der Branche tätig, in der man später auch eine Anstellung anstrebt.” (Dana)

Was waren eure Befürchtungen an eure Studenten-Zeit?

Dana: Meine Befürchtung war, dass es vielleicht zu viel Arbeitsaufwand wird.
Andrea: Also es erfordert auf jeden Fall Disziplin. Im Sommer war es fast schon gemein, wenn deine Kommiliton*innen an den Werdersee gegangen sind und man selbst dann ins Unternehmen musste, weil man dort auch gewisse Aufgaben übernommen hat und somit Pflichten eingegangen ist. Aber es ist kein Nachteil, man muss sich dessen halt bewusst sein, wenn man sich dafür entscheidet.
Robert: Ich habe das gewusst und mir war das klar. Natürlich ist es manchmal irgendwie traurig, wenn alle losziehen und man selbst nicht. Befürchtungen hatte ich aber gar nicht. Tatsächlich gab es zu dem Zeitpunkt, an dem ich mit dem DSI angefangen habe, keine anderen dualen Studiengänge in der Richtung. Andrea hat angefangen und war die Erste. Als ich mich beworben hatte, war sie erst einen Monat da. Da gab es noch kein Feedback von ihr.
Andrea: Ja, da konnte ich dich noch nicht warnen. (lacht)

Und eure Erwartungen, haben die sich erfüllt?

Robert: Meine Erwartungen waren ganz klar, dass man hier Praxis und Theorie miteinander verbinden kann. Das man sich ins Unternehmen integriert und ein bisschen mehr von der Arbeitswelt kennenlernt. Das klappt, glaube ich, ziemlich gut.
Andrea: Gerade im Projektgeschäft haben wir immer die Möglichkeit, kleinere Aufgaben zu bearbeiten oder welche, die man – egal ob Beratung oder Entwicklung – dann zur Not schnell jemandem übergeben kann. Auf diesem Weg wird man super schnell integriert.

Wohnt ihr in einer WG oder allein oder ganz anders? Wie lief die Wohnungssuche?

Robert: Am Anfang habe ich für ein halbes Jahr in einer WG gewohnt, aber die WG-Suche ist immer schwierig. Man geht oft zu so einer Art “WG Castingshow” und am besten mit drei Mitbewerber*innen gleichzeitig. Da macht man sich einmal seelisch nackig vor den Leuten und entweder man wird genommen oder nicht. Die WG, in der ich dann am Ende gelandet bin, war ziemlich angenehm. Mit denen war ich vorher kurz Kaffee trinken und dann hatte sich das erledigt. Aber wenn man um die Zwanzig ist und verzweifelt nach einer Wohnung sucht, nimmt man auch alles, was man kriegen kann.
Dana: Solang es nicht allzu komisch ist. (lacht)
Andrea: Bei mir war es ziemlich langweilig, weil ich noch bei Mama und Papa gewohnt habe.
Dana: Also ich habe das Studium mit meiner Schwester zusammen angefangen, von daher haben wir zusammen eine WG aufgemacht.

Was ist euer liebstes Thema beim Mittagsplausch?

Dana: Die neuen Handys würde ich jetzt spontan sagen.
Robert: Kommt immer so ein bisschen darauf an, was gerade neu ist. Diese Woche sind es die neuen Telefone, nächste Woche sind es vielleicht die neuen Autos. Es ist auch immer abhängig davon, mit wem man spricht. Mit Andrea spreche ich auch mal über private Angelegenheiten, da wir uns schon seit zehn Jahren kennen. Dana und ich sind die Personalvorgesetzten der aktuellen Azudenten, da haben wir auch genug zu bereden (lacht).
Andrea: Natürlich nur Gutes.

“Wenn du ein duales Studium machen willst, dann musst du einfach ein bisschen Schneid mitbringen.” (Robert)

Was würdet ihr einem Neuling für seinen/ihren ersten Tag in eurem Unternehmen empfehlen?

Dana: Interesse und Neugierde mitbringen.
Andrea: Offenheit und am besten nicht im Anzug kommen. (lacht)
Robert: Ehrgeiz, das ist, glaube ich, das Wichtigste. Wir achten momentan auch vermehrt darauf, dass Leute das duale Studium nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass sich aktuell jede*r auf ein duales Studium bewirbt. Das ist aber halt einfach nicht für jeden etwas und das ist auch ok. Jede*r muss es in seiner/ihrer Zeit schaffen. Wenn du ein duales Studium machen willst, dann musst du einfach ein bisschen Schneid mitbringen.

Muss man von Grund auf ein Informatikfreak sein oder kann man ohne großes Vorwissen das DSI bewältigen?

Dana: Also ich konnte nicht programmieren, als ich hierher gekommen bin, aber das wird auch nicht vorausgesetzt. Klar, ein Grundwissen sollte sicherlich vorhanden sein und ein gewisses Interesse ist nicht verkehrt. Aber ansonsten kommt es doch auf die Person selbst an – lernen kann man im Prinzip alles.
Robert: Es wird nicht erwartet, dass jemand programmieren kann. Bei abat zum Beispiel programmieren wir auch Dinge, die man in der echten Welt sowieso nicht programmiert. Das ist ziemlich proprietär hier. Unterm Strich ist ein ehrlich erkennbares Interesse an der Informatik gefragt, würde ich sagen.

Welches Bremer Viertel gefällt euch am besten und wieso?

Robert: (schreit) Barkhof! (Alle lachen) Habe ich jetzt schon gewonnen?
Andrea: Zum Wohnen finde ich Woltmershausen klasse.
Robert: Kommt darauf an, was du von der Stadt erwartest oder?
Andrea: Anbindung.
Robert: Hatte ich im Barkhof auch.
Andrea: Und ansonsten würde ich die Innenstadt nennen, da ist alles so schön nah dran. Oder die Schlachte.
Robert: Ja Innenstadt. (macht ein Handzeichen, das viel Geld ausdrücken soll)
Andrea: Ja nicht zum Wohnen. Woltmershausen ist günstig zum Wohnen und hat eine gute Anbindung.
Robert: Barkhof ist der vorderste Teil von Schwachhausen und voller alter Bremer Kaufmannshäuser, ich liebe es da. Es ist da ganz heimelig, aber trotzdem groß und stadtnah.
Dana: Also ich würde sagen Sebaldsbrück, da habe ich gewohnt. Es war wirklich schön dort und sehr ruhig.
Robert: Ich habe auch mal in Sebaldsbrück gewohnt. Ich fand es richtig scheiße. (lacht)
Dana: Ich habe ja direkt hinterm Werk gewohnt, das war schon schön dort.
Robert: Wie gesagt, es hängt davon ab, was man von der Stadt erwartet. Man kann in Bremen ruhig wohnen und auch laut wohnen. Es ist für jeden etwas dabei.

Welche drei Dinge würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen?

Andrea: Meine beiden Katzen auf jeden Fall.
Dana: Ja meine Katzen nehme ich glaube ich auch mit.
Robert: Dann nehmt noch eine Tüte Katzenfutter mit, aber ich möchte dann gerne auf eine andere Insel. (alle lachen)
Dana: Ab vier wird es komisch, drei Katzen sind noch ok.
Andrea: Ich würde noch meine Handarbeitssachen mitnehmen, damit einem nicht langweilig wird.
Robert: Ich nehme eine Staffelei mit und das dazugehörige Equipment.
Andrea: Ich nehme noch ein Brettspiel mit auf unsere Insel.
Robert: Dann nehme ich noch ein zweites Brettspiel mit, das anders ist als deins, damit wir Abwechslung haben und zur Not ein Spiel, das man auch alleine spielen kann.
Dana: Falls wir mal streiten.
Robert: Eben. Hatte ich noch eine Sache übrig? Ah, eine Gitarre!
Dana: Dann würde ich auch eher mein Zeichenzeug mitnehmen, also einen Block und einen Stift.

Wieso ausgerechnet diese Dinge?

Andrea: Das eine, damit einem nicht langweilig wird und das andere, die Katzen, weil man einfach nicht mehr ohne kann, die gehören inzwischen dazu. Ob Eltern bei dieser Frage wohl ihre Kinder mitnehmen würden?
Robert: Die darfst du doch nicht mitnehmen. Dort bist du allein.

Nikolas

Veröffentlicht:

Hi, wie heißt Du?Nikolas Schreck
In welcher Stadt wohnst Du aktuell? Bremen
Und wo bist Du geboren? In Oer-Erkenschwick bei Marl 
Das heißt, Du bist nur für Dein Studium nach Bremen gezogen?Richtig
Wie alt bist Du? 23 Jahre
DSI, DMI oder beides? DSI und zurzeit DMI
In welchem Semester befindest Du Dich? 1. Semester
Bei welchem Unternehmen bist Du angestellt? Bei der Commerzbank AG
Beschreibe Dich in drei Worten! Perfektionistisch, chaotisch und engagiert

Welchen Berufswunsch hattest Du, als Du ein Kind warst?

Ui, da muss ich kurz drüber nachdenken. Ich glaube das, was viele als kleines Kind werden wollten: Feuerwehrmann. Gewandelt hat sich das in der Pubertät, da habe ich gemerkt, dass ich ganz gut programmieren kann. Da dachte ich mir dann, ich würde nicht meiner Berufung folgen, wenn ich Feuerwehrmann werde. (lacht)

Wie bist Du zum DSI gekommen?

Über die Internetsuche bin ich auf der schönen DSI-Webseite gelandet. Ich habe mich dann bei allen dort gelisteten Firmen beworben, ich glaube, tatsächlich bei allen. Das waren damals (Anm.d.Red.: 2013) aber auch weniger, als es heute sind. Und so bin ich hier gelandet. 

Wolltest Du das die ganze Zeit machen? Also war dieser duale Studiengang Dein Wunsch?

Ich wusste, dass ich Informatik machen will. Aber eigentlich wollte ich nie von Zuhause weg, also aus dem Ruhrgebiet. Aber irgendwie ist es dann doch dazu gekommen.

Bestimmt, weil sich der DSI-Studiengang so interessant angehört hat oooder?

Ich fand die Kombination aus Bremen als Stadt und der Commerzbank als Firma interessant und auch, wie der Studiengang aufgebaut ist. Bei der FOM Hochschule zum Beispiel wurde das Studium so angeboten, dass man immer freitagabends und samstagmorgens Uni hat. Das habe ich mir überlegt, aber vier Jahre lang jeden Freitagabend und Samstagmorgen Uni, das wäre nichts für mich. Die Kombination beim DSI finde ich viel besser.

“Informatik hat so eine Art Magie nach außen.”

Was fasziniert Dich an der Informatik?

Ich finde Informatik hat so eine Art Magie nach außen. Man macht Sachen, die kein anderer Mensch kapiert, und es ist beliebig komplex und tiefgehend. Irgendwie finde ich das faszinierend.

Gibt es einen bestimmten Bereich, der Dich besonders interessiert?

Meine persönliche Entwicklung bringt mich immer weiter weg von der klassischen Informatik, weil ich dabei eher Richtung Management und Personalführung tendiere. Das berührt die klassische Informatik eigentlich gar nicht mehr. 

Das heißt, dass man nicht immer zwangsläufig im klassischen Bereich bleibt?

Die meisten Student*innen des Bachelors oder Masters in Informatik landen in der Projekt-, Personal- oder Geschäftsführung, weil man als einfache*r Software-Entwickler*in schlicht zu teuer ist. 

Was macht Dir an Deinem Job am meisten Spaß?

Soll ich jetzt Antworten der Feierabend? (lacht) Was ganz cool ist, ist der Kundenkontakt, weil wir bei uns eben nicht den klassischen Kundenkontakt haben. Wir arbeiten und entwickeln Software ja nur für die Commerzbank. Unser Kunde ist also immer eine Abteilung der Bank, die jeweils ihren Kunden verwaltet, wir müssen also nichts am freien Markt verkaufen. Und das organisatorische, strukturierte Denken gefällt mir. Man baut ein Projekt von Anfang an mit auf und muss alles planen und beachten. Das ist das, was mir wirklich Spaß macht.