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Informatikerin gleich Nerd?

DMI-Studentin Nadine erzählt uns über ihren Weg von der Ergotherapie zur Informatik.

Eine Zeichnung, welche die DMI-Studentin Nadine Knocke zeigt. In einer Sprechblase steht "Ich habe immer Lust mich weiterzubilden".
Zeichnung: Olaf Kock

Informatiker*innen sind Nerds, die es ab und an nicht ganz so ernst mit der Hygiene nehmen und in ihrer eigenen Welt leben? Von wegen! “Ich ein Informatik Nerd?”, lachend schüttelt Nadine ihren Kopf. Nadine ist 38 Jahre alt, geht gerne feiern, macht Sport und hat elf Jahre als Ergotherapeutin gearbeitet. “Die meisten sagen, man muss gut in Mathe sein, ich war eher so mittelmäßig”. Die angehende DMI-Studentin passt so gar nicht zu den Vorstellungen, die viele im Kopf haben, wenn sie an Informatiker*innen denken. “Ich hatte lange nicht den Mut, nochmal einen anderen Weg zu gehen”, sagt Nadine. Es hat eine Zeit lang gedauert, bis sie schließlich zur Informatik gefunden hat. Ihre Geschichte zeigt, dass es nie zu spät ist, neu anzufangen.

Informatik? Was, ich?!

Nach elf Jahren als Ergotherapeutin war Nadine nicht mehr glücklich in ihrem Job. “Das bin ich einfach nicht”, stellt sie rückblickend fest. Bis dahin hat die Informatik in ihrem Leben kaum eine Rolle gespielt. Durch eine Berufsberatung kam Nadine zum ersten Mal in Kontakt mit der IT und war zunächst nicht überzeugt “Informatik? Was, ich? Ich konnte es mir am Anfang gar nicht vorstellen”. Jetzt hat sie ihre Bachelorthesis über die Relevanz von DevOps-Lehrinhalten im Informatikstudium geschrieben, absolviert das Duale Masterprogramm Informatik (DMI) und ist endlich glücklich mit dem, was sie tut. “Ich hatte richtig Spaß, als ich meine erste Website erstellt habe. Da saß ich nächtelang Stunde um Stunde am Laptop und habe programmiert.” Gerne denkt Nadine daran zurück, “da war ich so im Flow, das hätte ich vorher nicht erwartet”.

Frauen und Informatik?

Ihren Bachelor hat sie im Internationalen Frauenstudiengang für Informatik an der Hochschule Bremen absolviert. Bereits dort hatte sie mit Vorurteilen zu kämpfen und wurde gefragt, wieso sie denn extra einen “Frauenstudiengang” belege. Dafür hatte sie sich entschieden, um sich in einem geschützten Rahmen in kleinen Gruppen mit der Informatik auszuprobieren. Im Laufe des Studiums hat Nadine gemerkt, dass sie mit ihren männlichen Kommilitonen aus anderen Informatikstudiengängen auf Augenhöhe ist und mühelos mit ihnen mithalten kann, das hat sie in ihrer Entscheidung, Informatik zu studieren, bestärkt. Jetzt ist Nadine eine der wenigen Frauen, die das DMI absolvieren, aber sie findet: Das muss sich ändern! “Ich glaube es würden viel mehr Frauen Informatik studieren, wenn es in der Gesellschaft insgesamt anders kommuniziert werden würde.”

Die drei Säulen des DMI

Ein Master in Vollzeit war für Nadine keine Option. “Es macht mir Spaß zu arbeiten”, sagt sie. “Das Konzept des DMI finde ich total interessant, gerade mit den drei Säulen.” Das DMI vereint Praxis im Unternehmen und Studium und bietet mit der Profilsäule zusätzlich die Chance, sich wertvolle Schlüsselqualifikationen anzueignen, die so weder im Studium noch im Unternehmen vermittelt werden. Das war für Nadine ein wichtiger Aspekt. “Ich habe immer Lust, mich weiterzuentwickeln, das macht mir Spaß”. Außerdem gefällt ihr die Flexibilität, die das Studium an der Universität Bremen bietet.

Die Informatik bietet vielfältige Möglichkeiten und sichere Jobaussichten, denn Informatiker*innen sind stark gefragt.

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(Sommer 2021)